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Die Auswahl der richtigen Poliermittel für verschiedene Lacktypen

Auto Polieren mit Maschine vs. Hand: Ein Vergleich der Methoden und Empfehlungen für Poliermittel, die je nach gewählter Technik die besten Ergebnisse erzielen und den Lack des Autos optimal schützen.

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Die äußere Erscheinung eines Fahrzeugs wird maßgeblich durch den Zustand seines Lacks bestimmt. Ein gepflegter Lack spiegelt nicht nur den Stolz des Besitzers wider, sondern beeinflusst auch den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs. Im Rahmen der Autoaufbereitung ist es unerlässlich, die richtigen Pflegemethoden und -produkte anzuwenden, um den Lack in einem optimalen Zustand zu halten. Hier spielt das Polieren eine zentrale Rolle, da es dazu beiträgt, kleine Oberflächendefekte zu beseitigen und den ursprünglichen Glanz des Lacks wiederherzustellen.

Die Wahl des Poliermittels ist jedoch nicht trivial. Der Markt bietet eine Vielzahl von Produkten, die sich in ihrer Zusammensetzung und Wirkungsweise unterscheiden. Die Entscheidung für das geeignete Poliermittel hängt von mehreren Faktoren ab, darunter der Typ des Fahrzeuglacks, der Zustand der Lackoberfläche und die gewünschten Ergebnisse der Polierarbeit.

Um eine fundierte Wahl zu treffen, muss man sich zunächst mit den verschiedenen Lacktypen und ihren spezifischen Eigenschaften vertraut zu machen. Anschließend gilt es, den Zustand der Lackoberfläche genau zu analysieren. Erst mit diesem Wissen kann ein passendes Poliermittel ausgewählt werden, das nicht nur effektiv arbeitet, sondern auch den Lack schont und zu einem langanhaltenden Ergebnis führt.

Inhalt

Lacktypen und ihre Eigenschaften

Die auf dem Markt verfügbaren Fahrzeuglacke lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Jede dieser Kategorien weist spezifische Eigenschaften auf, die bei der Auswahl des Poliermittels berücksichtigt werden sollten.

Uni-Lacke

Uni-Lacke sind traditionelle, einfarbige Lacke ohne zusätzliche Effektpigmente. Sie zeichnen sich durch eine gleichmäßige Farbgebung aus und sind in der Regel robuster gegenüber mechanischer Beanspruchung. Bei Uni-Lacken ist es oft einfacher, Kratzer und andere kleine Defekte mit einer passenden Politur zu korrigieren, da der Farbauftrag homogener und damit unkomplizierter zu bearbeiten ist.

Metallic-Lacke

Metallic-Lacke enthalten feine Metallpartikel, die dem Lack eine schimmernde Tiefe und Brillanz verleihen. Diese Partikel reflektieren das Licht und sorgen für einen funkelnden Effekt. Allerdings sind Metallic-Lacke anfälliger für unsachgemäße Politur, da die Pigmente beschädigt werden können und dadurch der Glanz verloren geht. Metallic-Lacke erfordern daher eine behutsame Auswahl des Poliermittels, um die Oberfläche zu schützen.

Perleffekt-Lacke

Perleffekt-Lacke, auch bekannt als Perlmutt-Lacke, bestehen aus einer Basisfarbe, die mit Keramik- oder Glimmerpartikeln versehen ist. Diese Partikel brechen das Licht in verschiedenen Farben und erzeugen so den charakteristischen „Perleffekt“. Perleffekt-Lacke sind besonders empfindlich und verlangen nach spezialisierten Poliermitteln, um die einzigartige Wirkung nicht zu beeinträchtigen.

Matte Lacke

Matte Lacke stellen eine besondere Herausforderung dar, da sie nicht glänzen sollen. Die matte Erscheinung wird durch einen speziellen Klarlack erreicht, der das Licht streut anstatt es zu reflektieren. Bei der Pflege von Mattlacken muss darauf geachtet werden, dass keine glanzbildenden oder stark schleifenden Poliermittel verwendet werden, da diese den Matt-Effekt beeinträchtigen können.

Hochglanz- und Kratzfeste Lacke

Hochglanz- und kratzfeste Lacke sind relativ neu auf dem Markt. Sie verfügen über eine verbesserte Formel, die den Lack widerstandsfähiger gegenüber Kratzern macht. Diese Lacke können eine härtere Oberfläche haben und benötigen Poliermittel, die speziell für diese Art von widerstandsfähigen Beschichtungen entwickelt wurden.

Selbstheilende Lacke

Selbstheilende Lacke besitzen die Fähigkeit, kleine Kratzer und Beschädigungen unter Einwirkung von Wärme (z.B. durch Sonneneinstrahlung) selbstständig zu reparieren. Beim Polieren von selbstheilenden Lacken muss sichergestellt sein, dass das Poliermittel kompatibel ist und die selbstheilenden Eigenschaften des Lacks nicht beeinträchtigt.

Fazit zu Lacktypen

Jeder Fahrzeuglacktyp hat seine spezifischen Eigenschaften und Anforderungen an die Pflege. Es ist wichtig, diese zu kennen und bei der Auswahl des Poliermittels zu berücksichtigen, um den bestmöglichen Schutz und Glanz für Ihr Fahrzeug zu gewährleisten.

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Auswahl des Poliermittels

Die Wahl des richtigen Poliermittels ist eine Kunst für sich. Es gilt, das Gleichgewicht zwischen Abtragsleistung und Feinheit zu finden, um den Lack effektiv zu behandeln und gleichzeitig zu schonen.

Schritt 1: Bestimmen der Lackhärte

Die Härte des Lacks spielt eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Poliermittels. Asiatische Automarken tendieren oft zu weicheren Lacken, während europäische Marken härtere Lacke aufweisen können. Weichere Lacke erfordern im Regelfall feinere Polituren, während härtere Lacke stärkere Poliermittel vertragen.

Schritt 2: Feststellen des Schadensgrades

Beurteilen Sie die Tiefe und Art der Kratzer. Handelt es sich lediglich um Waschanlagenkratzer oder sind tiefere Beschädigungen vorhanden? Für oberflächliche Kratzer reicht oft eine Finish-Politur aus. Tiefere Schäden erfordern ein Poliermittel mit höherer Abrasivität.

Schritt 3: Cut- und Gloss-Werte berücksichtigen

Poliermittel werden oft mit sogenannten Cut- (Abtragsleistung) und Gloss- (Glanzleistung) Werten angegeben. Ein hoher Cut-Wert bedeutet eine starke Abtragsleistung, was bei stark verwittertem Lack notwendig sein kann. Ein hoher Gloss-Wert hingegen gewährleistet, dass der Lack nach der Bearbeitung glänzt. Idealerweise beginnen Sie mit einem Produkt mit hohem Cut-Wert und schließen die Politur mit einem Produkt mit hohem Gloss-Wert ab.

Schritt 4: Wahl der Körnung

Poliermittel sind in verschiedenen Körnungen erhältlich:

  • Große Körnung: Stark abrasive Poliermittel eignen sich, um tiefe Kratzer und starke Oxidation zu entfernen.
  • Mittlere Körnung: Diese Poliermittel bieten einen guten Mittelweg und sind oft die erste Wahl für eine Ein-Schritt-Politur.
  • Feine Körnung: Für das Feintuning nach der Anwendung gröberer Polituren oder für die leichte Auffrischung des Lacks.

Schritt 5: Chemische Poliermittel

Neben den mechanischen Poliermitteln gibt es auch chemische Varianten, die ohne abrasive Teilchen arbeiten und stattdessen durch chemische Reaktionen den Lack reinigen und glänzen lassen. Diese sind besonders schonend und eignen sich für empfindliche Lacke oder zur Entfernung von leichten Verunreinigungen. 

Schritt 6: Produkttyp wählen

  • Paste: Pasten sind oft sehr abrasiv und eignen sich für die Entfernung tieferer Kratzer. Sie können schwieriger anzuwenden sein, da sie eine gleichmäßige Verteilung benötigen.
  • Flüssigkeit: Flüssige Poliermittel sind leichter aufzutragen und zu verteilen. Sie eignen sich gut für maschinelle und manuelle Anwendungen und sind in einer Vielzahl von Abrasivitätsgraden erhältlich.
  • Feste Stangen: Diese werden vor allem in der professionellen Aufbereitung verwendet und benötigen spezielle Poliermaschinen und -pads.

Schritt 7: Silikonfreie Poliermittel

Achten Sie darauf, ob das Poliermittel silikonfrei ist. Silikonhaltige Produkte können zwar kurzfristig für ein perfektes Finish sorgen, erschweren aber spätere Lackierarbeiten, da sie zu Fischaugen im Lack führen können. In professionellen Werkstätten werden daher bevorzugt silikonfreie Poliermittel verwendet.

Schritt 8: Umwelt- und Gesundheitsaspekte

Einige Poliermittel enthalten Lösungsmittel oder andere aggressive Chemikalien, die sowohl der Umwelt als auch Ihrer Gesundheit schaden können. Informieren Sie sich über die Inhaltsstoffe und wählen Sie Produkte aus, die weniger schädliche Substanzen enthalten.

Schritt 9: Kombinationsprodukte

Es gibt Poliermittel, die bereits Wachs oder Versiegelungen enthalten. Diese sparen Zeit, da sie in einem Schritt polieren und schützen. Beachten Sie jedoch, dass sie möglicherweise nicht die gleiche Tiefe in der Lackkorrektur erreichen wie Spezialprodukte.

Schritt 10: Persönliche Präferenz und Erfahrung

Die Wahl des Poliermittels hängt auch von persönlichen Vorlieben und Erfahrungen ab. Was für den einen Anwender gut funktioniert, mag für den anderen nicht ideal sein. Es kann nützlich sein, verschiedene Produkte zu testen, um herauszufinden, welches am besten zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Arbeitsweise passt.

Schritt 11: Anwendungstest

Bevor Sie Ihr gesamtes Fahrzeug bearbeiten, führen Sie einen Anwendungstest an einer unauffälligen Stelle durch. So können Sie sicherstellen, dass das Poliermittel den gewünschten Effekt erzielt und keine unerwünschten Reaktionen mit dem Lack aufweist. 

Die Auswahl des optimalen Poliermittels ist ein entscheidender Schritt in der Fahrzeugpflege und ein wichtiger Bestandteil der Fahrzeugaufbereitung. Berücksichtigen Sie Lacktyp, Zustand des Lacks, Abtragsleistung, gewünschten Glanzgrad sowie Umwelt- und Gesundheitsaspekte. Mit der richtigen Wahl und fachgerechter Anwendung steht einem strahlenden Fahrzeug dann nichts im Wege.

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Anwendungshinweise für Poliermittel

Vorbereitung des Lackes

  • Reinigung: Vor dem Polieren muss der Lack gründlich gereinigt werden, um Schmutz und Ablagerungen zu entfernen. Eine Wäsche mit einem pH-neutralen Shampoo ist empfehlenswert.
  • Kontrolle: Prüfen Sie den Lack auf tiefe Kratzer oder Steinschläge. Diese Bereiche erfordern eventuell eine speziellere Behandlung oder Ausbesserung.
  • Entfettung: Nach der Reinigung sollte eine Entfettung des Lacks erfolgen, beispielsweise mit einem speziellen Reinigungsknete-Set, um Rückstände wie Wachs, Fette oder Silikone zu entfernen.

Anwendung des Poliermittels

  • Testbereich: Beginnen Sie mit einem Testbereich, um zu sehen, wie der Lack auf das Poliermittel reagiert.
  • Maschine oder Hand: Entscheiden Sie, ob Sie maschinell oder von Hand polieren. Maschinenpolitur ist effizienter, erfordert aber Erfahrung. Die Handpolitur ist schonender, aber arbeitsintensiver.
  • Auftragen: Geben Sie eine kleine Menge Poliermittel auf den Polierteller oder das Poliertuch. Weniger ist hier oft mehr.
  • Technik: Polieren Sie in überlappenden Kreisen oder im Kreuzgang, um eine gleichmäßige Bearbeitung zu gewährleisten.
  • Druck und Geschwindigkeit: Verwenden Sie einen gleichmäßigen Druck und eine konstante Geschwindigkeit. Zu hoher Druck oder zu schnelle Bewegungen können den Lack beschädigen.
  • Temperatur: Achten Sie darauf, dass die Oberfläche nicht zu heiß wird. Dies kann insbesondere bei dunklen Lacken passieren. Kühlen Sie gegebenenfalls die Fläche ab.
  • Nachbehandlung: Nach dem Polieren sollten Sie die Oberfläche mit einem sauberen Mikrofasertuch abwischen, um Poliermittelreste zu entfernen.

Nach der Polierung

  • Inspektion: Begutachten Sie den Lack unter verschiedenen Lichtbedingungen, um sicherzustellen, dass alle Defekte behoben und keine Hologramme (Wischspuren) entstanden sind.
  • Schutz: Nach dem Polieren ist es ratsam, den Lack mit einem Wachs oder einer Versiegelung zu schützen. Diese Produkte legen sich als Schutzschicht über den Lack und konservieren den Glanz.

Tipps für die langfristige Pflege

  • Regelmäßigkeit: Integrieren Sie das Polieren in Ihre regelmäßige Fahrzeugpflege, um den Lack dauerhaft in einem guten Zustand zu halten.
  • Lagerung: Bewahren Sie Poliermittel immer an einem kühlen, trockenen Ort auf und achten Sie darauf, dass die Behälter gut verschlossen sind, um das Austrocknen zu verhindern.
  • Qualitätswerkzeug: Investieren Sie in hochwertige Polierteller und Mikrofasertücher, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. 

 

Durch Beachtung dieser Anwendungshinweise stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeuglack optimal behandelt wird und sein bestmögliches Aussehen erhält.

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Fazit

Die Investition in eine Keramikversiegelung kann sich für alle lohnen, die Wert auf den Erhalt des Fahrzeuglacks legen. Mit dem zusätzlichen Schutz vor Umwelteinflüssen trägt sie nicht nur zur Werterhaltung bei, sondern erleichtert auch die Pflege des Fahrzeugs erheblich. Wir empfehlen, sich von einem Fachbetrieb beraten zu lassen, um die beste Option für Ihr Fahrzeug zu finden.

Häufig gestellte Fragen

Nein, nicht alle Poliermittel sind für jede Lackart geeignet. Uni-Lacke sind in der Regel unempfindlicher und können mit einer Vielzahl von Poliermitteln behandelt werden. Metallic- und Effektlacke hingegen erfordern spezielle Poliermittel, die keine zu starken Schleifpartikel enthalten, um die Pigmente nicht zu beschädigen. Es ist wichtig, das Poliermittel entsprechend dem Lacktyp und dem Zustand des Lacks auszuwählen.

Die Häufigkeit der Polierung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Zustand des Lacks, dem Alter des Fahrzeugs und der Beanspruchung durch Umwelteinflüsse. Generell wird eine Polierung ein- bis zweimal im Jahr empfohlen. Fahrzeuge, die stärkeren Umwelteinflüssen ausgesetzt sind oder häufiger genutzt werden, können eine häufigere Polierung benötigen.

Polieren ist der Prozess der Oberflächenbearbeitung, um Kratzer, Oxidation und andere Unregelmäßigkeiten aus dem Lack zu entfernen. Das Ziel ist es, eine glatte und glänzende Oberfläche zu erzielen. Wachsen hingegen dient dazu, die polierte Lackoberfläche zu schützen. Wachs legt sich als Schutzschicht über den Lack und konserviert den Glanz, während es auch eine wasserabweisende Wirkung bietet.

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Ruslan Ahmadov

Autolackierer / Fahrzeugaufbereiter

Ruslan Ahmadov, Geschäftsführer bei der Autoaufbereitung Würzburg. Ihr kompetenter Ansprechpartner und Experte in Sachen Fahrzeugpflege und Beratung.

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